Es gibt Neuigkeiten! Und sogar gute. 😄
Nachdem uns Wilhelmine in den vergangenen Wochen einiges an Nerven gekostet hat, ist das Problem mit der ständig leuchtenden Batteriekontrolllampe endlich behoben. Außerdem haben wir es mal wieder in die Zeitung geschafft und ich habe mir neben meiner ganzen Schreiberei noch ein paar zusätzliche Projekte gesucht.
Man hat ja sonst nichts zu tun. 😂
Wilhelmine ist endlich repariert!
Wochenlang hat Rico gesucht, geprüft, ausprobiert und vermutlich zwischendurch auch das eine oder andere nicht ganz jugendfreie Wort in Richtung unseres Wohnmobils geschickt. Die Batteriekontrolllampe wollte einfach nicht ausgehen. Zwischendurch hatte er sich sogar gemeinsam mit unserem Bekannten Bernd einen kompletten Tag mit der Fehlersuche beschäftigt. Mit Diagnosegerät und allem, was dazugehört.
Und am Ende? War es die Lichtmaschine. Ausgerechnet die Lichtmaschine, die wir erst vor wenigen Wochen hatten austauschen lassen! Offenbar hatte das neue Teil von Anfang an nicht ordnungsgemäß funktioniert.
Also ging es erneut in die Werkstatt. Neue Lichtmaschine wieder raus, eine andere neue Lichtmaschine rein.
Und siehe da: Die Batterielampe ist aus! 🥳
Auch der Rest funktioniert wieder so, wie er soll.
Manchmal kann die Lösung so einfach sein. Zumindest, wenn man vorher wochenlang alles andere ausgeschlossen hat.
Rico kann sich jetzt jedenfalls wieder anderen Dingen widmen. Wobei ihm die Arbeit an Wilhelmine trotzdem nicht so schnell ausgehen wird. Es gibt schließlich noch einiges zu optimieren, bevor wir wieder auf große Reise gehen.
Schon wieder in der Leipziger Volkszeitung
Auch bei mir war in den vergangenen Wochen einiges los. Unter anderem hatte ich ein ausführliches Interview mit Annika von der Leipziger Volkszeitung. Und mit ausführlich meine ich wirklich ausführlich. Ganze zwei Stunden haben wir telefoniert!
Wir haben über unsere vergangene Reise gesprochen, über unser Leben hier in Rumänien, mein inzwischen veröffentlichtes Buch und natürlich auch über unsere bevorstehende nächste Reise. Irgendwann mussten wir unser Gespräch tatsächlich beenden, weil meine Stimme einfach nicht mehr mitmachen wollte. 😂
Anschließend hatte Annika noch ein paar Nachfragen und benötigte verschiedene Fotos von uns.
Letzte Woche war es dann so weit: Ein großer Artikel über uns erschien in der Leipziger Volkszeitung. Darüber habe ich mich natürlich riesig gefreut!

Falls jetzt jemand denkt, dass ihm das irgendwie bekannt vorkommt: Ja, wir waren tatsächlich schon einmal in der LVZ. 😄 Bereits 2025 wurde auf einer kompletten Zeitungsseite über uns und unsere Geschichte berichtet.
Wobei ich zugeben muss, dass sich unser Leben seit damals auch schon wieder ziemlich verändert hat. Und die nächste große Veränderung steht schließlich bereits vor der Tür.
Bücher, Schreiben und neue Projekte
Ansonsten verbringe ich momentan ziemlich viel Zeit am Laptop. Zum einen bin ich weiterhin mit dem Marketing für meinen Rumänienkrimi „Wo die Straße endet“ beschäftigt.
Ein Buch zu schreiben ist eben nur ein Teil der Arbeit. Danach muss man schließlich auch dafür sorgen, dass die Menschen überhaupt erfahren, dass es dieses Buch gibt.
Nebenbei schreibe ich weiterhin Artikel für VanlifeMag.
Und dann wären da noch meine neuen Buchprojekte.
Ja, richtig gelesen. Projekte. Mehrzahl. 😄
In meinem Kopf schwirren bereits Ideen für weitere Bücher herum, an denen ich auch schon arbeite. Welche Geschichten daraus am Ende tatsächlich entstehen, wird sich zeigen. Ideen habe ich jedenfalls genügend. Eigentlich sollte man meinen, dass ich damit ausreichend beschäftigt wäre. Aber offenbar funktioniert mein Kopf anders.
Denn vor ein paar Tagen kam mir noch eine ganz andere Idee.
Wie aus einer kleinen Idee ein Reisekostenplaner wurde
Während unserer letzten großen Reise haben wir uns immer wieder bestimmte Fragen gestellt:
Wie viel Geld haben wir eigentlich in Griechenland ausgegeben?
War Großbritannien wirklich so teuer, wie es sich angefühlt hat?
Wie viel hat uns der letzte Monat gekostet?
Und wofür ging unser Geld eigentlich drauf?
Das Problem war nur: Wir wussten es nicht so genau. Natürlich hatten wir unsere Ausgaben irgendwie im Blick. Aber wir haben sie nie systematisch erfasst. Heute finde ich das ein bisschen schade. Wir waren schließlich über zwei Jahre unterwegs, haben 34 Länder bereist und dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Es wäre wirklich interessant, im Nachhinein sehen zu können, wie viel uns die einzelnen Länder gekostet haben oder wie sich unsere Ausgaben über die gesamte Reise verteilt haben.
Also habe ich mir vorgenommen, das bei unserer nächsten Reise anders zu machen. Ich wollte ein einfaches Tool haben, in das ich unsere Ausgaben eintragen kann und das mir anschließend zeigt, wohin unser Geld verschwindet.
Dabei ging es mir aber nicht nur um eine einfache Liste mit Einnahmen und Ausgaben. Ich wollte beispielsweise auch sehen können, was uns ein bestimmtes Land insgesamt gekostet hat. Oder wie viel Geld wir in einem bestimmten Zeitraum für Lebensmittel, Diesel oder andere Dinge ausgegeben haben.
Also habe ich mich auf die Suche gemacht. Natürlich gibt es jede Menge Apps und Tabellen für Haushaltsbücher und Budgetplanung. Aber irgendwie war nichts dabei, das genau meinen Vorstellungen entsprach. Und dann dachte ich mir: Warum eigentlich nicht selbst machen?
Also setzte ich mich an den Laptop und begann zu tüfteln. Ich überlegte, welche Funktionen mir wichtig wären, wie man die einzelnen Ausgaben sinnvoll erfassen könnte und welche Auswertungen ich später gerne hätte.
Aus einer kleinen Idee wurde nach und nach eine ziemlich umfangreiche Tabelle.
Und tadaaa: Mein Reisekostenplaner war geboren! 🥳
Nicht nur Ausgaben erfassen, sondern auch das Reisebudget planen
Weil ich nun einmal dabei war, habe ich gleich noch ein paar zusätzliche Funktionen eingebaut. Mit meinem Reisekostenplaner kann man nämlich nicht nur seine tatsächlichen Ausgaben erfassen. Man kann auch vorab ein Reisebudget festlegen und planen, wie viel Geld man für bestimmte Dinge ausgeben möchte. Anschließend lässt sich vergleichen, ob die tatsächlichen Kosten mit der ursprünglichen Planung übereinstimmen.
Besonders schön finde ich die Auswertungen. Die Ausgaben werden in verschiedenen Diagrammen dargestellt. Dabei kann man selbst auswählen, was man gerade sehen möchte.
Zum Beispiel die Kosten für ein bestimmtes Land, einen ausgewählten Zeitraum oder einzelne Ausgabenkategorien.
So lässt sich später ziemlich genau nachvollziehen, wohin das Reisebudget verschwunden ist.
Und das funktioniert nicht nur bei einer mehrjährigen Langzeitreise. Auch für einen normalen Urlaub kann der Planer interessant sein. Gerade wenn man vorher wissen möchte, mit welchem Budget man rechnen muss, und hinterher schauen will, was die Reise tatsächlich gekostet hat.
Ich bin jedenfalls schon ziemlich gespannt, wie unsere eigenen Auswertungen aussehen werden, wenn wir wieder unterwegs sind.
Und plötzlich hatte ich einen Etsy-Shop voller Reisehelfer
Während ich an meinem Reisekostenplaner arbeitete, kam mir irgendwann der Gedanke, dass so ein Tool vielleicht auch für andere Reisende interessant sein könnte. Warum also nicht zum Kauf anbieten?
Gesagt, getan.
Und weil wir uns selbst gerade auf unsere nächste Reise vorbereiten, fielen mir gleich noch ein paar andere Dinge ein, die im Wohnmobilalltag ziemlich praktisch sein könnten.
Zum Beispiel ein Stauraum-Organizer. Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, kennt vermutlich die Frage: Wo haben wir das denn jetzt schon wieder hingepackt? In welcher Schublade liegt das Ersatzteil? In welchem Fach haben wir die Batterien verstaut? Und wo ist eigentlich dieses eine Ding, das man vor drei Monaten ganz sicher irgendwo eingeräumt hat?
Mit meinem Stauraum-Organizer kann man seine Staufächer und deren Inhalt erfassen und später gezielt nach Gegenständen suchen.
Außerdem habe ich einen Gewichtsrechner erstellt. Damit lässt sich berechnen, wie viel Zuladung im Wohnmobil noch übrig ist, wenn man Personen, Gepäck, Wasser und die ganzen anderen Dinge berücksichtigt, die man so mit sich herumschleppt. Und das ist ja bekanntlich meistens mehr, als man denkt. 😅
Alle drei Tools findet ihr inzwischen in unserem Etsy-Shop familieweltweit.
Schaut gerne mal vorbei! Vielleicht ist ja etwas dabei, das euch die nächste Reiseplanung oder den Alltag unterwegs ein bisschen erleichtert.

Habt ihr noch Ideen?
Und wo wir gerade beim Thema sind, würde mich etwas interessieren.
Gibt es irgendwelche Tools, Tabellen oder kleinen digitalen Helfer, die ihr euch für eure Reisen wünschen würdet?
Irgendetwas, bei dem ihr schon öfter gedacht habt: Mensch, dafür müsste es doch eigentlich eine einfache Lösung geben! Vielleicht eine bestimmte Checkliste, eine praktische Übersicht oder ein Rechner für irgendetwas, das unterwegs immer wieder Thema ist?
Dann schreibt mir gerne!
Ich habe inzwischen richtig Spaß daran gefunden, solche kleinen Helfer zu entwickeln. Und wenn jemand ganz spezielle Wünsche hat, kann ich auch gerne schauen, ob ich etwas Individuelles erstellen kann.
Mir gehen die Ideen jedenfalls noch lange nicht aus. Was vermutlich bedeutet, dass meine Liste mit Dingen, die ich unbedingt machen möchte, auch in nächster Zeit nicht kürzer wird.


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