Ihr habt lange nichts von uns auf dem Blog gelesen.
Da nun der*die ein oder andere nachgefragt hat, habe ich mich wieder drangesetzt und tippe euch ein bisschen was aus unserem rumänischen Leben.
Zunächst wünsche ich euch allen noch ein frohes neues Jahr! Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins Jahr 2026. Viel Gesundheit, zauberhafte Momente, tiefsinnige Gespräche, großartige Erlebnisse und herzliche Begegnungen
Winterwonderland deluxe ❄️
Seit einigen Wochen sind wir eingeschneit – und zwar so richtig. Absoluter Wahnsinn. Der Schnee liegt inzwischen knietief und aus dem anfänglichen traumhaften Winterwonderland ist ein sehr ernst gemeintes Winterwonderland geworden. Ganze zwei Wochen haben wir unser Grundstück nicht verlassen. Es war einfach nicht möglich. Unser Auto war eingeschneit, aber vor allem war die Straße durchs Dorf nicht passierbar.
Vor ein paar Tagen kletterten die Temperaturen dann kurz über den Gefrierpunkt, und es taute leicht. Diese kleine meteorologische Chance haben wir sofort genutzt: Lebensmittel einkaufen, Tierfutter besorgen und die Gasflasche auffüllen. Alles, was man eben braucht, wenn der nächste Frost schon wieder an die Tür klopft. Denn der steile Berg, der zu uns führt, entscheidet ob man passieren darf oder doch besser noch Zuhause verweilt.
Die ersten Tage im Schnee haben wir gut angenommen. Lucy baute Schneemänner und macht Schneeengel, zwischendurch lieferten wir uns Schneeballschlachten. Inzwischen in der Schnee eher eisig gefroren und für solche Spielchen ungeeignet. Doch Orle tobt und hüpft nach wie vor wie ein überdrehter Flummi, die Enten schieben sich wie kleine Pinguine über die weiße Decke und die Puten staksen würdevoll mit ihren langen Beinen hindurch. Nur unsere Hühner halten das Ganze weiterhin für einen schlechten Scherz.
Am ersten Tag waren sie maximal irritiert, als wir die Stalltür öffneten. Sie beäugten den seltsamen Bodenbelag misstrauisch und versuchten, ihn zu überflattern. Irgendwann der Schnee aber so hoch, dass sie sich darin gar nicht mehr fortbewegen konnten. Wie immer sind wir Meister*innen im Improvisieren: Unsere Tiere bekamen eine andere Türöffnung und können sich nun frei in der überdachten Scheune bewegen. Die letzten Tage haben wir ihnen Trampelpfade gebaut und Rico hat Wege frei geschaufelt. So haben sie auch wieder etwas mehr Bewegungsfreiraum.





Andere Sorgen
In Deutschland hätte man vermutlich Stress wegen der täglichen Fahrt zur Arbeit oder der Räumpflicht. Unsere Sorgen hier sind andere.
Unsere Scheunendächer sind marode und wir hatten Bedenken, dass sie der Schneelast nicht standhalten. Runterkehren? Keine Option: die alten Ziegel liegen nur auf und würden gleich mit nach unten rutschen.
Als Rico mit unserem Nachbarn sprach, zeigte dieser uns seinen Trick: Mit einem sehr langen, flexiblen Stock rüttelte er den Schnee Stück für Stück herunter. Funktionierte gut, war aber unfassbar anstrengend.
Die Temperaturen schwanken. Die meisten Tage lagen sie knapp unter dem Gefrierpunkt. Doch manche Tage allerdings waren es tagsüber um die –9 °C. Unsere größte Sorge ist aktuell, die Wassernäpfe der Tiere frostfrei zu halten. Mehrmals täglich tauschen wir die Behälter oder brechen Eisschichten auf.

Wasser, Strom und Feuer 🔥
Auch an den Tagen mit starkem Schneefall war Wasser ein Thema. Wir haben gelegentlich Stromausfall. An sich kein Drama, nur läuft dann unsere Wasserpumpe nicht.
Eines Morgens war seeeehr lange kein Strom da und die Tiere brauchten dringend Wasser. Also füllten wir kurzerhand unsere Töpfe mit Schnee und stellten sie auf unseren mit Feuer beheizten Küchenofen und hatten ruckzuck Wasser für Hühner, Puten und Enten. Improvisation ist hier eben alles.
Puten, Pläne und spontane Mitbringsel 🦃
Apropos Puten. Vielleicht erinnert ihr euch: Als wir im Sommer die vielen Küken kauften, waren auch drei kleine Puten dabei. Inzwischen sind daraus wirklich stattliche Tiere geworden. Wie sich herausstellte: eine Henne und zwei Puter.
Also beschlossen wir vor Kurzem, noch ein oder zwei weibliche Tiere dazuzuholen. Rico wollte gern einen Farbschlag, den wir noch nicht hatten – rotbraun. Nach etwas Suche fanden wir übers Internet jemanden, solche Puten anbot. Aber nur als Dreierpack. Gut, dann eben drei. Egal.😉
Wie sich herausstellte, hatte der Verkäufer außerdem ein Paar Warzenenten abzugeben. Genau nach solchen suchte unser Freund Steffen.
Wir vereinbarten, das Geflügel abzuholen: drei Puten für uns, zwei Enten für Steffen. Vor Ort waren wir beeindruckt, was der Mann sonst noch für Tiere hatte – unglaublich viele Tauben (ich war sofort begeistert), lustige Hühner und zahlreiche Kaninchen.
Ich zeigte wohl etwas zu deutliches Interesse an den Langohren, denn der Verkäufer präsentierte uns ein Kaninchen nach dem nächsten. Wir überlegten hin und her – und entschieden uns dagegen.
Daraufhin verschwand der Rumäne in einem weiteren Stall und kam mit einem kleinen Zwergkaninchen im Arm zurück. Er erklärte, dass er es uns schenken wolle. Als Zugabe zu den Puten und Enten.
Naguuuut. Dann nehmen wir den kleinen, süßen Hoppel eben mit 😉

Vom Hasenglück und platonischer Liebe 🐰
Wo wir gerade beim Thema Häschen sind:
Anja und Steffen wollten im November/Dezember verreisen und wir boten an, uns um ihre Tiere zu kümmern. So hatten wir plötzlich ein weiteres Gehege mit „Urlaubshühnern“ auf dem Hof und zwei Kaninchen mehr. Ein Rammler und eine Häsin.
Die Idee: Wir setzen die beiden zusammen und der entstehende Wurf wäre unser „Lohn“ für die Urlaubsvertretung. Tja. Die beiden mochten sich wirklich sehr. Hatten eine tolle Zeit. Als Kumpels. Mehr aber auch nicht 😂
Da wir nun schon voll im Baby-Häschen-Modus waren, suchten wir kurzerhand nach einer anderen Häsin. Auf einer Tierausstellung Mitte Dezember verliebten wir uns ein bisschen in die Rasse Rex-Kaninchen. Rico postete bei Facebook ein Gesuch – mit einem Foto eines Kaninchens von genau dieser Ausstellung.
Kurz darauf meldete sich jemand mit den Worten: „Das Kaninchen auf deinem Foto ist meins.“ 😂
Nach kurzem Hin und Her fuhren wir einen Tag vor Weihnachten los, holten eine hübsche Rex-Kaninchen-Dame ab und setzten sie zu Steffens Hasen. Und auch diese beiden sind ein Herz und eine Seele. Ein richtig kuscheliges Paar.
Platonisch. 😂
Es sind also auch hier keine Babys zu erwarten.
Schockverliebt 🦆
Zum Thema „Verlieben“: Auf derselben Tierausstellung schockverliebten wir uns in * Trommelwirbel * ZWERGENTEN 😂
Sie sind nur halb so groß wie normale Enten, machen dafür doppelt so viel Krach, sind aber auch mindestens doppelt so niedlich 🥰
Ihr könnt euch also vorstellen, was in naher Zukunft bei uns einziehen wird 😉
Ozzy – der Fürst der Finsternis 🖤
Zum Thema „Verlieben“ fällt mir noch jemand ein: Ozzy.
Nein, nicht Osbourne. Wobei … ganz so abwegig ist der Vergleich nicht, denn der „Fürst der Finsternis“ war tatsächlich Namensgeber.
Im Oktober waren wir im Nachbarort auf einem bäuerlichen Tiermarkt. Angeboten wurde hauptsächlich Geflügel aller Art. Wir schlenderten durch die Gänge, staunten, schüttelten auch immer wieder den Kopf über manche Zustände, wie in Rumänien Tiere angeboten werden – und dann sah ich IHN.
Schwarz. Tiefschwarz. Alles an ihm schwarz.
Ein wunderschöner Hahn der Rasse Ayam Cemani.
Bevor wir uns Hühner angeschafft hatten, liebäugelte ich schon mit dieser Rasse. Es hatte sich aber nie ergeben. Und nun stand er da. Ungefragt. Ungeplant.

Mein Mann stimmte sofort zu, als ich vorsichtig überlegte, ob wir den schwarzen Prachtkerl mitnehmen sollten.
Unsere fachkundigen Kumpels Bernd und Steffen checkten den Gesundheitszustand, Isa dolmetschte das Geschäftliche mit dem Verkäufer – und dann durfte ich den Hahn voller Stolz im Karton zum Auto tragen 😜
Zuhause angekommen wurde (wie so oft) ruckzuck improvisiert und der hübsche Kerl bekam sein eigenes Gehege samt neuem Stall. Wir setzten ihm noch vier junge Hennen dazu, die in unserer anderen Hühnerschar nicht so richtig Anschluss fanden. (Wie sich später herausstellte, waren unter den vier „Hennen“ allerdings zwei Hähne 🥴)
Zu viel Testosteron für einen Hof 🥴
Dass sich unter den vier vermeintlichen Hennen gleich zwei Hähne versteckten, war übrigens kein Einzelfall. Eher ein Muster. Oder anders gesagt: Wir hatten hier eine ganze Zeit lang ein massives Überangebot an Männlichkeit.
Vielleicht erinnert ihr euch noch: Im Juni sind bei uns zwölf Enten im Brutautomaten geschlüpft. Anfangs einfach nur flauschige Küken. Alle gleich niedlich. Doch als sie im August/September langsam geschlechtsreif wurden, kam die ernüchternde Erkenntnis: neun Erpel.
Neun. 🙈
Ein solches Ungleichgewicht ist alles andere als ideal. Vor allem für die viel zu wenigen Entendamen, die plötzlich sehr begehrt waren. Dezent gesagt.
Auch bei den Hühnerküken, die wir im Juni dazugekauft hatten, zeigte sich ein ähnliches Bild: deutlich mehr Hähne als gedacht.

Auf der Suche nach mehr Weiblichkeit 🐔
Aufgrund der deutlichen Unterzahl an Hennen machten wir uns also auf die Suche nach Verstärkung. Rico wurde online fündig: Jemand bot vier Junghennen an. Perfekt. Dachten wir.
Rico holte die Tiere ab – gemeinsam mit unserem Besuch im August, Tino und Grit. Die vier Junghennen zogen bei uns ein und sollten eigentlich genau das bringen, was hier dringend gebraucht wurde: mehr Ruhe, mehr Ausgleich, mehr Hennenenergie.
Und genau diese vier Tiere waren es, die wir später – im Oktober – zu Ozzy setzten. Ihr erinnert euch.
Zwei von ihnen entpuppten sich dann doch als Hähne.
Besuch mit bester Aussicht 🐓😄
Tino und Grit fanden das ganze Testosteron-Thema übrigens äußerst amüsant. Zu diesem Zeitpunkt lebten bei uns ja auch noch die drei Perlhühner – von denen, Überraschung, zwei ebenfalls männlich waren.
Generell war es einfach wieder richtig schön mit Tino und Grit. Schon während unserer Reise hatten wir uns immer wieder irgendwo in Europa getroffen und natürlich wollten sie es sich nicht nehmen lassen, uns auch in unserer neuen Heimat zu besuchen.
Wir machten kleinere Ausflüge zusammen, saßen viel, redeten viel- und verbrachten genauso gern Zeit ganz ruhig auf unserem Hof. Beobachteten die Geflügelbande, die sich täglich neue Dynamiken ausdachte, und genossen dieses besondere Gefühl, vertraute Menschen in einem völlig neuen Lebensabschnitt dabeizuhaben.
Nun sind wir gespannt, wer von euch in diesem Jahr den Weg zu uns findet. Angekündigt haben sich einige- und wir freuen uns schon jetzt darauf, „alte“ Gesichter in neuer Umgebung zu sehen.
Henriette und das Abenteuer Muttersein 🐣
Im August fing eine unserer jungen Hennen plötzlich an zu glucken. Sie saß quasi festgewachsen im Legenest und bewegte sich kaum noch.
Was tun?
Uns wurde von mehreren Seiten gesagt, dass sie viel zu jung sei. Zu unerfahren. Dass sie das nicht durchhalten würde. Außerdem hatten wir zu diesem Zeitpunkt kaum Eier. Unsere Hennen waren ja selbst noch „Teenager“ und gerade erst dabei, das Eierlegen zu lernen.
Also überlegten wir ernsthaft, sie vom Brüten abzubringen.
Aber dann war da diese andere Stimme. Die mit den flauschigen Küken im Kopf. Und einer Hühner-Mama, die stolz ihre Bande durch den Hof führt.
Kurz gesagt: Wir entschieden uns, Henriette eine Chance zu geben.
Blöderweise fehlten uns dafür… Eier.
Also: kurzer Weg zum Nachbarn. Der hat zwar Hühner, aber keinen Hahn und somit leider nur unbefruchtete Eier. Hilfsbereit wie er ist, zückte er sofort sein Handy und rief eine weitere Nachbarin an. Ihre Antwort: „Ja klar, ich hab Bruteier.“
Also marschierten wir los, zu einem versteckten Häuschen, das wir bis dahin noch nie gesehen hatten. Die Nachbarin begrüßte uns herzlich, eine Omi winkte von der Terrasse und am Ende hielten wir zehn Eier in der Hand. Geschenkt. 🙈
Zuhause wurde – wie so oft – improvisiert. Wir richteten einen separaten Bereich mit Nest für die werdende Mutter ein, setzten Henriette hinein und schoben ihr die Eier unter.
Und dann passierte das, woran wir heimlich geglaubt hatten:
Nach drei Wochen schlüpften sechs kleine Küken 🐥 Nicht nur beim Brüten war Henriette lehrbuchreif, sondern auch die Aufzucht der Kleinen meisterte sie mit Bravour.
Nebenbei: Die „Kleinen“ sind inzwischen schon ziemlich groß, die Geschlechter stehen fest und die Verteilung ist tatsächlich 50:50.

Unterwegs vor der Haustür 🚗📸
Natürlich haben wir in all dem Hof-, Tier- und Alltagschaos auch immer wieder kleine Ausflüge gemacht und die Gegend erkundet.
Rumänien überrascht uns dabei immer wieder – mit tollen Landschaften, mit kleinen Dörfern, kurvigen Straßen und dieser besonderen Mischung aus Ursprünglichkeit und Gelassenheit.
Hier lasse ich einfach mal ein paar Fotos sprechen 😉




Selbermachen statt schneller machen 🍞🧀🍺
Mit dem Herbst kam bei uns noch etwas anderes: der unaufhaltsame Drang, Dinge selbst zu machen. Hauptsächlich aus Neugier und weils toll ist, selbstgemachte Produkte zu haben. Und weil unser Gärtchen samt Beet so viel Obst und Gemüse abwarf. Oder weil man, wenn man einmal anfängt, plötzlich denkt: Ach komm, das können wir auch noch.
Wie ich schon in anderen Beiträgen erzählt habe, koche ich Marmeladen, Gelees, Sirupe oder Säfte. Im Herbst haben wir außerdem Gemüse eingekocht und uns generell viel mit dem Thema Haltbarmachen beschäftigt. Dinge einlagern, konservieren, vorbereiten – nicht aus Panik, sondern aus Lust an Selbstständigkeit.
Ich fing an, Käse zu machen. Und mache das inzwischen richtig gern, vor allem dann, wenn unser Nachbar frische Milch von seiner Kuh vorbeibringt. Rico wiederum entdeckte das Bierbrauen für sich und betreibt das mittlerweile mit einer Regelmäßigkeit und Ernsthaftigkeit, die durchaus beeindruckt.
Und dann wäre da noch das Brot.
Anja brachte uns einen Sauerteigansatz mit. Ich war motiviert. Sehr. Kurz. Denn schnell stellte ich fest: Sauerteig braucht Planung, Pflege, Aufmerksamkeit und ein Maß an Regelmäßigkeit, das ich nicht zuverlässig liefern kann. Unsere Beziehung, also die vom Sauerteig und mir, hielt nicht lange.
Mein Mann hingegen blühte auf.
Rico wurde zum absoluten Brotbäcker. Inzwischen zaubert er uns alle paar Tage die unterschiedlichsten, unglaublich leckeren Brotkreationen. Ich esse sie. Mit großer Hingabe. 😉





London: Mutter-Tochter-Zeit 💂♀️✨
Anfang Dezember war ich mit Lucy in London. Fünf Tage Großstadt: Lichter und Laufen bis die Füße qualmen. London war laut, bunt, intensiv. Es waren wirklich tolle Tage, und ich merke gerade beim Schreiben: Das verdient eigentlich einen eigenen Beitrag. Den wird es vermutlich auch noch geben.

Weihnachtsmarkt wie in Deutschland – nur anders 🎄🍷
Kurz nach unserer Rückkehr waren Rico und ich zusammen mit unseren Freunden Isa und Mickey auf dem Weihnachtsmarkt in Sibiu. Und ehrlich: Ich war überrascht, wie sehr er an deutsche Weihnachtsmärkte erinnerte. Viele kleine Buden, Lichterketten, Becher mit Glühwein in der Hand, Menschen mit roten Nasen und kalten Fingern. Dazu Leckereien – allerdings eben rumänische Spezialitäten. Und jede Menge Souvenirs und Krimskrams, den man eigentlich nicht braucht, aber trotzdem gern anschaut.
Wir tranken ein bisschen Glühwein, schlenderten ohne Eile durch die Gassen und genossen diese warme, herzliche Atmosphäre. „Kinderpunsch“ war übrigens extrem schwer auffindbar. Mickey fragte an diversen Buden nach alkohohlfreie Variante des Glühweins und wurde zumeist verständnislos angeschaut 😅

Rückblick mit Türchen 🎄🎥
Im Dezember hatte Katharina, Lucys ehemalige Gitarrenlehrerin, wieder ihren alljährlichen Adventskalender auf YouTube gestartet. Wie jedes Jahr durfte jede*r mitmachen – und wie auch in den letzten beiden Jahren waren wir wieder dabei.
Ich habe erneut einen Jahresrückblick erstellt. Und weil es thematisch einfach so gut passte, haben wir gleich zwei „Türchen“ gefüllt: Eines mit unserer Reise zu Beginn des Jahres – unterwegs, frei, chaotisch. Und eines mit der Zeit ab dem Moment, in dem wir uns in Rumänien niedergelassen haben. Weniger Bewegung, mehr Hühner. 😊
Beide Videos sind jeweils etwa fünf bis sechs Minuten lang. Die Links (bzw die Videos) stelle ich euch hier natürlich zur Verfügung – für alle, die Lust haben, nochmal mit uns zurückzublicken.
Zum Schluss: Alles ganz normal hier 😉
Wenn ich das alles so schreibe und nochmal lese, denke ich mir: Ja. Klingt ziemlich nach uns. Wir haben keinen perfekten Plan, sondern ein ziemlich lebendiges Durcheinander. Viel Schnee, viele Tiere (überraschend viele Hähne), Besuch von lieben Menschen, neue Routinen und ständig neue Ideen.
Wir sind nicht mehr auf großer Reise, aber langweilig ist anders. Das Leben hier ist ruhiger, manchmal improvisiert, manchmal anstrengend, teilweise absurd. Wir machen Dinge selbst, weil wir es können und weil es uns Freude macht. Wir improvisieren, weil wir manchmal müssen. Dieses Leben hier ist kein Hochglanzprojekt. Aber für uns nach wie vor genau richtig so.
Wie es weitergeht? Wissen wir nicht. Aber wir haben Brot, Käse, Bier, volle Ställe und genug Geschichten für die nächsten Kapitel.
Bevor ich den Beitrag abschließe, noch ein kleiner Ausblick: Uns wurden in den letzten Wochen und Monaten einige Fragen gestellt. Zu unserem Alltag, zu den Tieren, zum Leben hier in Rumänien. Diese Fragen möchte ich im nächsten Beitrag gesammelt beantworten.
Wenn euch also noch etwas unter den Nägeln brennt: Fragt gern. Direkt in den Kommentaren. Seid offen und neugierig😁 . Und falls ihr eher zur stillen Fraktion gehört oder euch nicht so recht traut, schreibt uns einfach persönlich.
Ich freue mich auf eure Fragen.
Bis bald aus Rumänien. 🐔❄️😄


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