Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Update aus unserem Alltag in Rumänien. Denn auch wenn wir noch nicht auf Reisen sind, wird es hier irgendwie nicht langweilig. Rico beschäftigt sich weiterhin mit unserem Wohnmobil, bei meinem Buch gibt es einige Neuigkeiten, die Hühner wachsen fleißig und zwischendurch haben wir es sogar mal geschafft, einen gemütlichen Familienausflug zu machen.
Aber der Reihe nach.

Wilhelmine und die Sache mit der Batterieleuchte
Unsere Wilhelmine hält Rico weiterhin auf Trab. Nachdem sie inzwischen eine neue Lichtmaschine bekommen hat, könnte man ja eigentlich meinen, dass nun alles wieder funktioniert. Tut es aber nicht. Die Batteriekontrollleuchte leuchtet nämlich immer noch fröhlich vor sich hin. Heute ist deshalb ein Bekannter bei uns, der ein Fehlerauslesegerät mitgebracht hat. Gemeinsam versuchen die beiden nun, dem Problem auf die Spur zu kommen.
Seit über vier Stunden.
Ich bin gespannt, ob die beiden den Fehler heute noch finden. 🙈 Und dann bestenfalls auch gleich beheben können.
Eigentlich wollten wir Wilhelmine ja nach und nach für unsere nächste Reise vorbereiten. Stattdessen beschäftigen wir uns derzeit hauptsächlich damit, herauszufinden, warum irgendwelche Dinge nicht so funktionieren, wie sie sollten. (Ja, zugegeben: nicht „wir“ sondern Rico 😉)
Aber gut. Lieber jetzt als irgendwo unterwegs.
Langsam wird auch wieder ausgemistet
Neben den Reparaturen und Optimierungen an Wilhelmine beschäftigt sich Rico inzwischen auch langsam mit dem Verkauf unseres ganzen Krams. (Als wäre ihm sonst langweilig. 😂)
Werkzeuge, Maschinen, Zubehör für die Tierhaltung, Hühnerställe und was sich sonst noch so angesammelt hat. Allerdings gestaltet sich der Verkauf hier in Rumänien deutlich schwieriger als damals in Deutschland. Als wir 2022 vor unserer großen Reise unseren Haushalt aufgelöst haben, ging uns das meiste erstaunlich leicht von der Hand. Wir haben damals unglaublich viel verkauft und waren eigentlich ständig damit beschäftigt, irgendwelche Sachen an ihre neuen Besitzer zu übergeben.
Hier ist das anders. Gebrauchte Dinge zu verkaufen, scheint in Rumänien gar nicht so einfach zu sein. Zumindest machen wir gerade diese Erfahrung. Einen vergleichbaren Gebrauchtmarkt, wie wir ihn aus Deutschland kennen, scheint es hier nicht zu geben. Jedenfalls geht alles ziemlich schleppend voran.
Dabei haben wir durchaus einiges, das wir gern loswerden würden. Mal sehen, wie viel davon wir bis zur nächsten Abreise verkauft bekommen.
Mein Buch gibt es jetzt auch als eBook!
Dafür gibt es an anderer Stelle erfreuliche Neuigkeiten! Mein Rumänienkrimi „Wo die Straße endet“ ist ab heute auch als eBook erhältlich! 🥳
Bei Amazon habe ich die digitale Ausgabe bereits entdeckt. Auf den anderen Plattformen kann es möglicherweise noch ein bisschen dauern, bis sie überall angezeigt wird.
Wer also lieber digital liest, kann sich mein Buch jetzt auch auf den eReader holen.
Und wo wir gerade beim Buch sind, möchte ich mich unbedingt noch einmal bei euch bedanken. Ich bekomme inzwischen immer wieder Nachrichten und Fotos von Menschen, bei denen mein Buch angekommen ist.
Mal liegt es auf dem Sofa, mal auf dem Schreibtisch oder steht im Bücherregal.
Und ich freue mich wirklich über jedes einzelne dieser Bilder! 🥰
Es ist schon ein ziemlich verrücktes Gefühl, wenn man monatelang an einer Geschichte schreibt, die eigentlich nur auf dem eigenen Laptop existiert. Und plötzlich liegt dieses Buch bei anderen Menschen zu Hause.
Vielen lieben Dank an alle, die mein Buch gekauft haben und mich damit unterstützen. ❤️
Was die ganze Sache übrigens noch etwas verrückter macht: Ich selbst warte immer noch auf meine Bücher! Während mir inzwischen andere Menschen Fotos von meinem Roman schicken, habe ich meine eigenen gedruckten Exemplare noch gar nicht in der Hand gehabt.
Aber laut Sendungsverfolgung soll sich das in den nächsten Tagen endlich ändern.🥰
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz besonders bei meiner lieben Susi bedanken. ❤️ Sie hat nämlich die ganze Postgeschichte für mich übernommen. Mein riesiges Bücherpaket wurde zunächst zu ihr geliefert. Sie hat die Lieferung letzte Woche angenommen, und sofort einige Exemplare für mich verpackt und auf den Weg nach Rumänien geschickt. Damit aber nicht genug: Sie hat auch noch Rezensionsexemplare an zwei Zeitungen verschickt, die Interesse an meinem Roman gezeigt haben.
Das ist wirklich eine riesige Hilfe für mich. Denn von Rumänien aus wäre die ganze Organisation und Verschickerei noch einmal deutlich komplizierter gewesen.
Danke, liebe Susi, für deine ganze Mühe! 🥰
Jetzt hoffe ich nur, dass der Paketdienst seine Versprechen hält und ich mein eigenes Buch tatsächlich bald zum ersten Mal in den Händen halten kann.
Und: sobald meine Bücher hier ankommen, darf ich auch ein Rezensionsexemplar an eine deutschsprachige Zeitung schicken. Die Chefredakteurin ist nicht nur interessiert, sondern wartet wirklich schon sehnsüchtig auf mein Buch. 😂
Natürlich bin ich auch wahnsinnig gespannt, wie euch die Geschichte gefällt. Wenn ihr das Buch gelesen habt und Lust habt, eine Rezension bei Amazon zu hinterlassen, würde ich mich darüber riesig freuen. Vor allem für ein erstes Buch sind solche Bewertungen eine große Hilfe.
Mein erstes Radiointerview – und vielleicht bald wieder in der Zeitung?
Inzwischen liegt auch mein erstes Radiointerview hinter mir.
Am 1. Oktober war ich bei Radio Rumänien Neumarkt zu Gast und durfte über unser Reiseleben, unser Zuhause in Rumänien und natürlich meinen Roman sprechen.
Ich kann euch sagen: Das war aufregend! 😅 Bisher hatte ich so etwas schließlich noch nie gemacht. Über das eigene Leben und die Reisen zu erzählen, ist ja das eine. Aber zu wissen, dass fremde Menschen dabei zuhören können, ist dann doch noch einmal etwas anderes.
Zum Glück hat alles gut geklappt und inzwischen ist das Interview auch im Archiv des Senders verfügbar.
Wer also Lust hat, sich das Gespräch anzuhören, kann das hier tun:
Mein Interview bei Radio Rumänien Neumarkt anhören
Und heute gab es direkt die nächste Überraschung: Wir haben eine Anfrage von der Leipziger Volkszeitung bekommen!
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran: Im Januar 2025 erschien dort bereits ein großer Artikel über uns und unsere damalige Reise. Nun würde die Zeitung gern eine Fortsetzung machen und darüber berichten, wie es bei uns inzwischen weitergegangen ist.
Und da hat sich seit Januar 2025 ja durchaus einiges verändert. Wir haben unsere Langzeitreise beendet, sind nach Rumänien gezogen, haben ein neues Wohnmobil und inzwischen habe ich sogar einen Roman veröffentlicht.
Langweilig dürfte die Fortsetzung für die LVZ-Leser also nicht werden. 😂
Noch ist allerdings nichts Konkretes vereinbart. Aber vielleicht gibt es uns wirklich bald wieder in der Zeitung zu lesen.(Sobald ich Genaueres weiß, werde ich natürlich davon berichten.)
Neue Artikel von mir bei VanlifeMag
Neben meinem Buch schreibe ich natürlich auch weiterhin für VanlifeMag. In den vergangenen Tagen sind dort gleich mehrere neue Artikel von mir erschienen.
Diesmal ist wieder eine bunte Mischung dabei. Von praktischen Tipps für den Wohnmobilalltag über unsere Erfahrungen aus verschiedenen Reiseländern bis hin zur Frage, wie viel Besitz man auf einer Langzeitreise eigentlich wirklich braucht.
Vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas Interessantes dabei:
Wäsche waschen unterwegs – So klappt es auf Reisen im Wohnmobil – Denn auch auf Langzeitreise verschwindet die Schmutzwäsche leider nicht von allein.
Nordmazedonien mit dem Wohnmobil – Einreise, Maut, Freistehen und natürlich unsere persönlichen Erfahrungen aus diesem wunderschönen Balkanland.
Minimalismus auf Langzeitreise – Was wir wirklich brauchen – Was wir unterwegs gelernt haben, worauf wir heute verzichten würden und warum unser Kaffeevollautomat trotzdem unbedingt mit auf die nächste Reise muss.
Schaut gern mal rein. Ich freue mich natürlich auch dort über jeden Leser!
Neues aus dem Hühnerstall
Aus unserem Hühnerstall gibt es momentan gar nicht so viel Neues zu berichten. Unsere kleinen Zombiehühner wachsen und gedeihen jedenfalls prächtig.
Und sie sind wirklich unglaublich putzig! Einige von ihnen sind inzwischen auch richtig zahm geworden. Wenn ich im Stall bin, hüpfen sie mir gern mal auf den Arm oder direkt auf die Schulter. Dort bleiben sie dann gemütlich sitzen und lassen sich streicheln. 🥰 Mal sehen, wie sich die kleine Bande weiterentwickelt.
Ein Familienausflug nach Hermannstadt
Zwischen all der Arbeit haben wir es letztens auch geschafft, mal wieder einen gemeinsamen Ausflug zu machen. Rico, Lucy und ich waren zusammen in Sibiu, also Hermannstadt. Wir mögen diese Stadt wirklich gern. Wir waren inzwischen schon einige Male dort und trotzdem ist sie immer wieder einen Besuch wert.

Diesmal haben wir uns einfach einen gemütlichen Tag gemacht. Wir waren auf dem großen Platz in der Sonne Mittag essen, haben die Atmosphäre genossen und sind anschließend noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt. Natürlich durfte auch ein Besuch in der Schillerbuchhandlung nicht fehlen. Dort gibt es nämlich deutschsprachige Bücher. Und wenn man, so wie wir, gern und viel liest, ist eine Buchhandlung mit deutschen Büchern hier in Rumänien natürlich immer einen Besuch wert.
Außerdem waren wir im Erasmus Café. Das ist eine gemütliche Mischung aus Café und Buchhandlung, ebenfalls mit deutschsprachigen Büchern. Man kann dort also nicht nur gemütlich einen Kaffee trinken, sondern auch zwischen den Büchern stöbern. Eine Kombination, die mir ausgesprochen gut gefällt. 😁


Es war jedenfalls schön, mal wieder etwas zu dritt zu unternehmen, ohne dass irgendeine Reparatur oder eine To-do-Liste im Vordergrund stand.
Einfach ein paar Stunden gemeinsam unterwegs sein, gut essen, Kaffee trinken und durch eine hübsche Stadt schlendern.

Und sonst?
Ansonsten geht hier alles seinen gewohnten Gang.
Rico versucht weiterhin, Wilhelmine auf die Sprünge zu helfen, ärgert sich hier und da mit potentiellen Käufer, ich sitze viel am Laptop und schreibe, und zwischendurch wollen natürlich auch noch Haus, Garten und unsere Tiere versorgt werden.
Aber die nächste Reise rückt langsam näher. Auch wenn bis dahin noch einiges zu erledigen ist, freue ich mich schon riesig darauf, irgendwann wieder unterwegs zu sein.
Vorausgesetzt natürlich, wir bekommen ihre Batterieleuchte bis dahin zum Schweigen. 😉


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